Abzüge vom Bruttolohn

In der Regel weiß jeder Arbeitnehmer, was ein Bruttogehalt und was ein Nettogehalt ist. Dennoch gibt es immer wieder Verwechslungen zwischen dem Brutto- und Nettogehalt. Man kommt durcheinander und weiß nicht mehr was welches ist. Dabei kann man sich ganz leicht merken, was welches ist. Das Bruttogehalt ist die höhere Summe und das Nettogehalt ist die niedrigere Summe, die auf das Konto ausgezahlt wird.

Welche Gelder werden vom Bruttogehalt abgezogen?

Das hart verdiente Bruttogehalt wird durch den Abzug von Lohnnebenkosten in Form von Steuern und Versicherungen erheblich geschmälert. Diese Abzüge betragen insgesamt etwa achtunddreißig Prozent. Dadurch scheint das Brutto Netto Verhältnis für den Arbeitnehmer sehr unausgeglichen und sehr hoch, trotzdem der Arbeitgeber davon fünfzig Prozent übernimmt. Das was nach diesem Abzug übrig bleibt wird dann dem Arbeitnehmer auf sein Konto überwiesen.

Die Steuern, die dem Arbeitnehmer abgezogen werden, sind:

  • Lohnsteuer
  • Solidaritätszuschlag
  • Kirchensteuer

Letztere liegen je nach Bundesland zwischen neun und zehn Prozent. Diejenigen, die nicht in der Kirche sind oder aus der Kirche ausgetreten sind müssen keine Kirchensteuern zahlen.

Neben den Steuern werden Beiträge für

  • Kranken- und Pflegeversicherung
  • Rentenversicherung und
  • Arbeitslosenversicherung vom Bruttogehalt abgezogen.

Diese Abzüge sind notwendig, um bei Erkrankungen, Arbeitslosigkeit und Eintritt in die Rente entsprechend versorgt zu sein.

Abzüge abhängig vom Bruttogehalt

Die Höhe der Abzüge ist abhängig vom Bruttogehalt des Arbeitnehmers. Der Prozentsatz der  Lohnnebenkosten bleibt gleich. Dennoch werden diese Kosten mit steigendem Bruttogehalt. Das Verhältnis zwischen Brutto- und Nettogehalt bleibt dadurch für jeden Arbeitnehmer, egal wie hoch das Bruttogehalt ist gleich. Das heisst, je höher das Bruttogehalt, desto höher das Nettogehalt, wobei der Abzug der Lohnnebenkosten zur Hälfte der achtunddreißig Prozent berechnet werden muss. Entsprechende Gehaltsrechner, die das Verhältnis von Brutto und Netto berechnen kann man im Internet finden. Dann weiß man von vornherein welche Abzüge bei welchem Gehalt auf einen zu kommen.

Ähnliche Artikel:

  1. Nettorechner im Internet – die schnelle Berechnung der Leistungen bei Arbeitslosigkeit
  2. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist wichtig für alle
  3. Die Rürup Rente als Altersvorsorge
  4. Private Krankenversicherung – ein Wechsel lohnt sich
  5. Währungen mit dem Währungsrechner umrechnen

Über den Autor

Egon M
Mein Name ist Egon Meier, ich schreibe hier Artikel die auf meine 20 jährige Berufserfahrung im Bereich Finanzen & Versicherungen basieren.

Kommentar hinterlassen zu "Abzüge vom Bruttolohn"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*