Die richtige Planung einer Baufinanzierung ist oft entscheidend

Wer eine Baufinanzierung benötigt, muss viele Punkte bedenken und sich vorab um eine tragbare Finanzierungsplanung bemühen. Eine geeignete Baufinanzierung sollte dabei nicht nur zu möglichst günstigen Konditionen, sondern auch mit hoher individueller Anpassbarkeit einhergehen. Dabei werden dem Interessenten viele Zusammenhänge erst klar, wenn er sich ausführlich mit der Materie beschäftigt oder aber einen professionellen, möglichst unabhängigen Berater hinzuzieht. So stellt allein die Auswahl der passendsten Finanzierungsform eine große Herausforderung – insbesondere für Laien – dar.

Neben der am weitesten verbreiteten Finanzierungsform – dem Annuitätendarlehen – existieren viele weitere Darlehensformen, die je nach persönlicher Vermögens- und Einkommenslage sowie den genauen Umgebungsbedingungen des geplanten Bauprojektes als besonders passend eingestuft werden können.

Wie sollte eine sinnvolle Ablaufplanung aussehen?
Neben dem Vergleich und einer Kostenplanung für die Erstellung einer Immobilie muss der Interessent vor allem eine ausführliche „Bestandsaufnahme“ seiner finanziellen Verhältnisse vornehmen. Dazu zählen das vorhandene Eigenkapital, das Einkommen, das notwendige Fremdkapital und die existierenden finanziellen Belastungen. Anhand der bestehenden Daten kann in Etwa abgeschätzt werden, wie hoch eine mögliche Belastung aus Zins- und Tilgungszahlungen für eine Baufinanzierung sein darf, ohne dass dies zu Engpässen bei der individuellen Liquidität führt. Hierbei gilt es insbesondere, gewisse Rücklagen für unvorhergesehene Ausgaben zu bilden, einen Teil frei verfügbares Einkommen auch weiterhin zu gewährleisten und auch eine detaillierte Kostenplanung inklusive aller Nebenkosten so exakt wie möglich zu erstellen. Nur wer genau plant, vermeidet spätere finanzielle Probleme bei der Rückzahlung des Darlehens, welche bis zur Zwangsversteigerung der Immobilie führen können. Als Richtwert für notwendiges Eigenkapital geben Experten einen Anteil von etwa 25 bis 30% der notwendigen Aufwendungen an – dies variiert jedoch abhängig von der persönlichen Einkommenslage. Besonders Einkommen, die unsicher sind (z.B. bei befristeten Arbeitsverträgen) eignen sich in der Regel nicht zur Aufnahme von Baufinanzierungen. Bei Darlehensverträgen mit monatlichen Ratenzahlungen sollte vom vorhandenen Einkommen immer noch ein guter Teil übrig (frei verfügbar) sein, um Rücklagen für evtl. unvorhergesehene Ausgaben bilden zu können. Auch die Beleihungsgrenze spielt eine Rolle: Wird die Immobilie nur bis max. 60 % beliehen (weil genügend Eigenkapital vorhanden ist), so wird der Anbieter einen deutlich günstigeren Zins berechnen, als bei Beleihungen über 60%. Besonders bei Neubauprojekten treten oft Kosten auf, die vorher so nicht geplant waren, weil individuelle Veränderungen (ob notwendig oder gewünscht) vorgenommen werden. Ein Finanzierungsplan sollte deshalb nicht mit Blauäugigkeit, sondern eher mit vorsichtigem Pessimismus erstellt werden, um für negative Entwicklungen gewappnet zu sein. Stellt sich die Planung dann als realisierbar heraus, müssen die Angebote der verschiedenen Kreditinstitute eingeholt und verglichen werden. Dies geht am einfachsten, wenn schon bei der Anfrage möglichst identische Eckdaten (z.B. Darlehenssumme, Tilgungssatz, Laufzeit etc.) vorgegeben werden. Nach der Auswahl des „Favoriten“ sollte immer noch einmal persönlich mit dem Anbieter nachverhandelt werden, um so die wirklich günstigste Finanzierung für das geplante Projekt zu erhalten.

Fazit
Die Entscheidung für eine Baufinanzierung sollte erst nach ausgiebigem Abwägen aller Vor- und Nachteile, sowie der detaillierten und realistischen Planung unter Berücksichtigung der persönlichen Verhältnisse erfolgen. Besonders Laien sollten sich hierzu einer professionellen Beratung bedienen. Grundlegende und wichtige Informationen zum Thema können unter http://www.immokredit24.com/baufinanzierung.html vorab eingesehen werden. Hier kann der Interessent alles Wichtige zu den verschiedenen Finanzierungsformen und zu möglichen „Stolperfallen“ erfahren. Grundsätzlich sollte bedacht werden, dass die Entscheidung für eine Baufinanzierung für die meisten Menschen eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen für das gesamte Leben darstellt – dementsprechend exakt und professionell sollte daher bei der Planung verfahren werden.

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Über den Autor

Egon
Mein Name ist Egon Meier, ich schreibe hier Artikel die auf meine 20 jährige Berufserfahrung im Bereich Finanzen & Versicherungen basieren.

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